Thursday, 5. april 2012
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10:12
Übersetzungsfehler sind überall. Sie sind desto peinlicher, je bedeutender das Endprodukt ist. Man mag es kaum glauben, aber auch in großen und erfolgreichen Hollywoodfilmen haben sich
schwerwiegende Übersetzungsfehler in diversen Filmen eingeschlichen.
Zu den erfolgreichsten Filmen der 80er zählt der Terminator. Bei den Fans häufig sogar noch beliebter ist der Film Terminator 2. Dies hat den Film jedoch nicht davor bewahrt gravierenden Übersetzungsfehlern zum Opfer zu fallen: Aus
dem "neural net processor", der das Gehirn des Terminators darstellt wird in der deutschen Übersetzung kurzerhand ein "Prozessor mit neutralem Netz" (anstatt eines Prozessors mit neuronalem
Netz). Dieser Fehler taucht sogar gleich mehrmals im Film auf. In dem Science Fiction Film Blade Runner wird der Satz "Give me a hard copy" wörtlich mit "Mach mir eine harte Kopie" übersetzt.
Ein weiterer Übersetzungsfehler ist zum Beispiel in dem Film Stirb Langsam 4 zu finden: Im Original sagt der Hauptdarsteller einem schwerverletzten er solle sich einen Krankenwagen rufen ("Don't
move. Just call 911, all right?"). Im Deutschen hingegen heißt es "Ich ruf den Krankenwagen, okay?". Dieser Fehler ist besonders tragisch, weil im Englischen der Witz darin bestand, dass der
Schwerverletzte offensichtlich außer Stande war sich selbst einen Krankenwagen zu rufen. Im Deutschen wurde dieser fiese Charakterzug des Darstellers einfach weggelassen. Den Vogel schießt aber
wohl der Film Apollo 13 ab, in dem aus dem Satz "put a square peg in a round hole" die Aufforderung wird "ein eckiges Schwein durch
ein rundes Loch zu schieben" ("peg" heißt übersetzt übrigens Stöpsel).
Übersetzungen werden aber nicht nur bei Filmen benötigt, sondern in allen möglichen Bereichen des Lebens, besonders häufig von Unternehmen. Für Unternehmen können derart bizarre Fehler fatale
wirtschaftliche Folgen haben. Bei so wichtigen Dokumenten wie Verträgen, Bedienungsanleitungen, Marketing-Texten, Geschäftsberichte etc. ist es daher in jedem Fall zu empfehlen einen
professionellen Übersetzungsservice zu beauftragen. Vielleicht hätten das die Filmstudios auch tun sollen.
von uebersetzungsbuero
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Friday, 3. february 2012
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14:05
Man mag der Ansicht sein, dass man um eine Übersetzung zu schreiben lediglich die Sprachen beherrschen muss. Tatsächlich ist es aber so, dass vieles mehr erforderlich ist: Der Beruf des
Übersetzers ist so abwechslungsreich, wie die Texte, die er übersetzt. Der Übersetzer hat die Aufgabe die Formulierungen zu finden, die den Formulierungen des Originaltextes am ehesten
entsprechen. Zu berücksichtigen ist hier nicht nur sprachliche Richtigkeit, auch Dinge wie die kulturelle Angepasstheit der Zielregion sowie fachliche Aspekte müssen berücksichtigt werden.
Ein Fach, dass in Bezug auf Übersetzungen große Beliebtheit genießt sind Finanz- und Wirtschaftsübersetzungen. Das hängt damit zusammen, dass gerade viele Unternehmen Übersetzungen in Auftrag
geben. Viele Unternehmen agieren weltweit, sie kommen also viel mit Sprachen in Kontakt. Ihre Texte können fachlich zwar vielfältig sein, aber der Bereich Wirtschaft nimmt einen großen Teil ein. Wirtschaftsübersetzungen sind beispielsweise Geschäftsberichtsübersetzungen, sowie alles zum Thema
Bankwesen, Versicherungen, Personalwesen und vieles mehr.
Professionelle Wirtschaftsübersetzungen verwenden eine angemessene Terminologie und sind fachlich einwandfrei. Es wird in der Regel eine sachliche und professionelle Sprache verwendet. Übersetzer
für Wirtschaftsübersetzungen sollten für die fachlichen Belange über die nötigen theoretischen Kenntnisse und/oder über praktischen Erfahrungen zum Thema Wirtschaft und Finanzen verfügen. Wer
eine professionelle Wirtschaftsübersetzung sucht wird im Internet fündig: Einige Übersetzungsdienste
bestechen mit einer ausgezeichneten Übersetzungsqualität.
von uebersetzungsbuero
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Friday, 23. december 2011
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11:20
Was ist die korrekte Mehrzahl von "Atlas" oder von "Kaktus"? Oder von "Pizza"? Die meisten werden wohl darauf bestehen, dass die korrekten Pluralformen "Atlanten" sowie "Kakteen" und "Pizzen"
sind. Neue Regelungen sorgen aber für Unruhe und schlaflose Nächte unter den Linguisten: Zulässige Pluralformen sind nun nämlich auch die "Atlasse", die "Kaktusse" sowie die "Pizzas".
Es stellt sich die Frage, wie eine solche sprachliche Erneuerung zu bewerten ist. Zunächst einmal ist es so, dass jede sprachliche Neuerung neu gelernt werden muss. Das ist im Alltag natürlich
nicht ganz einfach. Insbesondere Menschen, die beruflich mit Sprachen zu tun haben, wie zum Beispiel Übersetzer oder Dolmetscher, begegnen sprachliche Reformen nicht immer mit offenen Armen.
"Es hört sich einfach falsch an." Das werden wahrscheinlich sowohl viele Übersetzer und Co. als auch viele Laien von sich geben. Man hat es anders gelernt, man kennt es anders und es hat auch
bisher alles gut funktioniert. Die Gegenposition besteht allerdings darauf, dass es keinen Grund gibt, dass Begriffe wie der "Atlas" unregelmäßig mit "Atlanten" übersetzt werden. Neuerungen
seinen nicht grundsätzlich abzulehnen, denn sie können u.U. sprachliche Unebenheiten ausmerzen.
Die Wahl bleibt in diesem Fall glücklicherweise beim Sprecher bzw. Schreiber: Wenn der Übersetzer lieber "Pizzen" anstatt "Pizzas" bestellt, so muss dieser nicht damit leben einen sprachlichen
Fehler begangen zu haben. Menschen hingegen, die eine möglichst regelmäßige Sprache begrüßen bestellen die "Pizzas": Insbesondere Menschen, die keine deutschen Muttersprachler sind werden darüber
erfreut sein. Ein Wermutstropfen bleibt allerdings: Einige befürchten, dass durch derartige "freie" Lösungen die sprachliche Einheitlichkeit gefährdet sein könnte.
von uebersetzungsbuero
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Friday, 11. november 2011
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14:26
Wer gerne reist, der hat vielleicht auch schon mal überlegt in das Land seiner Träume auszuwandern, um sich dort mit einem eigenen Wohnsitz und einer zufriedenstellenden Tätigkeit niederzulassen.
Das Auswandern ist natürlich besonders als Übersetzer attraktiv: Diese werden in dem neuen Land keinerlei Schwierigkeiten mit der Sprache befürchten müssen.
Ein beliebtes Land für derartige Abenteuer ist zum Beispiel Spanien. Spanien ist als beliebtes Reise- und Urlaubsziel auch ein Land in das gerne
ausgewandert wird. Wenn man nach Spanien auswandert um dort als Übersetzer zu arbeiten sollte man aber dringend über einen Plan B verfügen: Seine Vergangenheit zurückzulassen um eine neue
Existenz aufzubauen ist immer ein Risiko, das sollte jedem Bewusst sein. Daher ist es wichtig die Rückfahrkarte in das alte Leben für den Notfall Griffbereit zu haben. Das heißt allerdings nicht,
dass man schnell aufgeben soll, denn das Aufbauen einer neuen Existenz ist auch immer eine Herausforderung und man sollte selbstverständlich nicht immer gleich das Handtuch schmeißen.
Bevor jedoch überhaupt daran zu denken ist nach Spanien auszuwandern kommt ein großer organisatorischer Aufwand auf einem zu. Spannend wird es dann bei der Job- und Wohnungssuche. Man sollte sich
zunächst über den dortigen Arbeitsmarkt informieren. Zurzeit steckt der Arbeitsmarkt in
Spanien (seit 2009) zum Beispiel in einer großen Krise. Trotzdem gibt es Branchen, in denen voraussichtlich ein Wachstum zu erwarten ist. In der Sprachindustrie ist das zum Beispiel der
Tourismussektor. Bei einem Blick auf dem spanischen Arbeitsmarkt lohnt es sich außerdem regionale Unterschiede zu betrachten, hier gibt es nämlich in Spanien starke Schwankungen.
von uebersetzungsbuero
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Friday, 4. november 2011
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16:46
Hallo und herzlich Willkommen zu meinem neuen Blog! Dieser Blog ist ideal für alle, die auf der Suche nach den lustigsten Übersetzungsfehlern sind. Mein Blogtitel "Übersetzungsbüro" ist insofern
ein bisschen ironisch zu verstehen. Ich weiß zwar nicht warum es so ist, aber Übersetzungsfehler haben einen unglaublichen Unterhaltungswert. Ich nehme an das liegt daran, dass dabei häufig
Satzkonstruktionen rauskommen, die den Inhalt total verdrehen, aber man trotzdem erkennen kann was ursrünglich gemeint war. Aber ich weiß, dass Übersetzungsfehler nicht immer lustig sein müssen,
Sie können auch manchmal Folgen nach sich ziehen. Beispiel gefällig? Carlos Tevez Opfer eines Übersetzungsfehlers. Tja, so weit kann es gehen.
Aber so schlimm muss es ja nicht immer enden. Weniger tragisch sind zum Beispiel Übersetzungsfehler auf Produkten (zumindest für den Konsumenten). Mir scheint, dass insbesondere Speisekarten
bevorzugt von lustigen Übersetzungsfehlern heimgesucht werden. Auf http://www.uebersetzungsfehler.com/ findet man eine gute Auswahl an lustigen Übersetzungsfehlern, sogar mit Beweisfoto. Meine
Favoriten: Der "unterschlagene Spargel" aus einer Speisekarte in Argentinien sowie der "Schwitzkäse-Strudel" aus Wien.
von uebersetzungsbuero
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